idealkraft Wochenschau – KW 49/2015


Nietsche: Schwierigkeiten

Leider wieder mit Verspätung kommt hier die Wochenschau für Kalenderwoche 49. Wie es aussieht, bleibt es bei mir bis Ende des Jahres turbulent, aber ich gebe mein Bestes, hier am Ball zu bleiben.

Deutschsprachige Artikel

Peter Thiel »ZERO to ONE« – Eine Wahrheit, der fast niemand zustimmt
Auf Habitgym gibt es einen Artikel über ein Buch, das auch schon seit einiger Zeit auf meiner Leseliste steht: ZERO to ONE von Peter Thiel. Interessant fand ich hier, dass Jan das Buch vor allem deswegen empfiehlt, weil er in vielen Punkten eine andere Ansicht vertritt als der Autor. Er betrachtet solche Konflikte als Chance, die eigene Sichtweise zu hinterfragen:

Sei besonders wachsam, wenn dein Verstand widersprechen will. Dies ist ein wichtiger Hinweis auf eine Situation, in der du etwas Neues lernen kannst.

Eine tolle Herangehensweise an ein sicherlich herausragendes Buch, das mir sicher bald einverleiben werde.

Wie Du mit Cola Deinen eingeschlafenen Stoffwechsel pushst
In gewohnt kontroverser Weise schreibt Chris auf Edubily über das Potenzial, Cola als Diätunterstützung zu verwenden: Wie der Zucker als Stoffwechselbeschleuniger und Phosphorsäure zur Erhöhung des T3-Spiegels genutzt werden können. Tatsächlich räumt er am Ende ein, dass eine »Cola-Diät« wohl nicht empfehlenswert sei. Stattdessen hat er überzeugend ein Denken »outside the box« demonstriert – eine Denkweise, die auch ich als Grundvoraussetzung für großartige Ideen betrachte.

Englischsprachige Artikel

Hybrid Training: Don’t Be a Slave to Your Tools
Körpergewichtsathlet Silvio beschreibt in diesem Artikel, wie er Kettlebells und Langhanteln als Ergänzung seines Calisthenics-Trainings einsetzt. Heraus stach für mich insbesondere folgender Satz:

When I pick a movement, I always ask myself »Will this make be better at something else?«

Tatsächlich glaube ich, dass diese Fragestellung weit über die Grenzen des sportlichen Trainings hilfreich sein kann: Wenn immer ich mir nicht sicher bin, ob ich etwas tun, essen oder kaufen sollte, versuche ich mir folgende Fragen zu beantworten:

  • Wird mich das besser machen?
  • Eröffnet mir das bessere Chancen, ein positives Ergebnis zu erreichen?
  • Helfe ich damit jemand anderem?

Diese Fragen machen viele Entscheidungen leichter und können vor spontanen Fehlgriffen schützen.

How to Build Your Own »Safe Space« and Never Grow as a Person
Es ist weitgehend anerkannt, dass persönliches Wachstum am besten funktioniert, wenn man die eigene Comfort-Zone verlässt. Der Artikel betrachtet das Thema aus einer anderen Perspektive: Amerikanische Studenten, so Autor Steven Handel, verlangen zunehmend nach Safe Spaces, in denen Sie vor sämtlichen unbequemen Situation geschützt sind. Leider scheitern diese dann jedoch oft an den harschen Bedingungen des realen Lebens.

Unfortunately the real world isn’t a »safe space«, and it likely never will be, so part of being a mature adult is learning how to handle the inevitable discomfort and negativity that exists in the world

Ich selbst kämpfe zur Zeit mit einigen Herausforderungen des echten Lebens. Hier hilft es nichts, nach einen Safe Space zu verlangen. Stattdessen sollte man die Gelassenheit wahren, und Herausforderungen als Chance zum Wachstum zu erkennen.


Über Thomas Frütel

Thomas Frütel ist Softwarearchtitekt, Kraftsportler, Gesundheitsfanatiker und Familienvater. Auf idealkraft.de schreibt er über alles, was mit menschlicher Leistungsoptimierung - Human Performance Optimization - zu tun hat.

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