Mehr Bauch statt Kopf

Nein, hier geht es diesmal nicht um das Training der Bauchmuskulatur. Vielmehr möchte ich in diesem Artikel die Vorgehensweise hinterfragen, mit der wir typischerweise schwierige Entscheidungen treffen.

Ich betrachte mich selbst als einen sehr rationalen Menschen und ich denke sehr viel nach. Bei folgenschweren Entscheidungen bin ich meist bemüht, alle Fakten und Konsequenzen im Blick zu haben, um eine fundierte Handlungsgrundlage zu haben. Aber ist diese rationale Art immer der beste Weg, um eine Entscheidung zu treffen? Möglicherweise nicht. Denn neben Verstand und Logik gibt es noch eine weitere Komponente, die uns bei einer Entscheidungsfindung beeinflußt: Die Intuition, oft auch als Bauchgefühl bezeichnet.
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3 Gründe, warum Du rockst

Verfolgt man heutzutage die Nachrichten, so ist man oft geneigt, den Glauben an die Menschheit zu verlieren: Gefährliche Despoten, religiöse Fanatiker, unfähige Präsidenten, Betrüger und Gewaltverbrecher prägen die Berichterstattung.

Gescheiterte Existenzen werden zu Superstars hochstilisiert, um dann zur Belustigung der Massen öffentlich zu Grunde gerichtet zu werden. Ist möglicherweise der Mensch an sich eine fatale Fehlkonstruktion der Schöpfung? Sind wir denn alle nur Lemminge und Parasiten, zu nichts Größerem in der Lage, als den Planeten, auf dem wir leben, zu zerstören?

Wenngleich die Medien ein düsteres Bild der Menschheit zeichnen, so glaube ich weiterhin, dass jedem einzelnen von uns fantastische Fähigkeiten gegeben sind. Jeder Mensch hat Schwächen und Stärken. Im schlimmsten Fall sehen wir nur unsere Schwächen und ignorieren unser Talent. Besser ist es da schon, an seinen Schwachstellen zu arbeiten, um sich zu verbessern. Es kann aber auch gut sein, sich einmal seine persönlichen Stärken ganz bewusst vor Augen zu führen. Denn nur entdeckte Talente können wir auch kultivieren.
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Core-Training für ein bretthartes Zentrum

In diesem Artikel möchte ich auf eine Muskelgruppe eingehen, deren Bedeutung für eine funktionale Kraftentwicklung man gar nicht genug hervorheben kann: Die Stützmuskulatur im Rumpf, gerne auch als Core bezeichnet. Gerade Sportler, die vorwiegend an Maschinen trainieren, weisen bei diesen Muskeln oft erhebliche Mängel auf. Aber selbst wenn man regelmäßig Grundübungen wie Kniebeugen, Kreuzheben oder Überkopfdrücken ausführt, kann ein gezieltes Training der Core-Muskulatur sinnvoll sein.

Eine gut trainierte Stützmuskulatur verbessert allgemein die Körperspannung und damit auch die Haltung. Möglicherweise liegt auch genau hier eine Schwachstelle, deren Beseitigung unerwartet zu neuen Höchstleistungen in den Hauptübungen führt. Im Alltag schützt uns ein starkes Muskelkorsett vor Rückenbeschwerden, Verletzungen und Schmerzen. Es gibt somit gute Gründe, sich dieser Körperpartie intensiver zu widmen.
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Jahreswechsel: Zeit um neue Ziele zu stecken

Gute Vorsätze zum neuen Jahr hat wohl jeder schon mal gefasst. Die meisten von uns haben ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass viele dieser Vorsätze bereits im Januar wieder über Bord geworfen werden.

Das ist schade, denn tatsächlich ist ein Ereignis wie ein Jahreswechsel die perfekte Gelegenheit, die Weichen für ein erfolgreiches Jahr zu stellen. Das lässt sich am besten bewerkstelligen, indem man sich konkrete Ziele für das kommende Jahr setzt. Je klarer diese formuliert sind, desto leichter kann man am Ende des Jahres den eigenen Erfolg beurteilen.
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Weihnachten, der Kaufrausch und das Pfefferspray

Blauer WeihnachtsbaumGeht man diese Tage durch die Straßen, öffnet seinen Briefkasten oder sichtet die E-Mails, so ist es nicht zu übersehen: Weihnachten naht. Als wenn wir es nicht schon längst wüssten, wird von allen Richtungen auf uns eingeredet, welch wichtiges Ereignis bevorsteht und dass wir unbedingt handeln müssen. Das Haus schmücken, Karten schreiben und vor allem: Geschenke kaufen. Viel und günstig. Während die Wirtschaft angeblich am Boden liegt, verbucht der Einzelhandel in der Weihnachtszeit neue Rekorde. Mit immer neuen Sensationen und vermeintlichen Schnäppchen wird der Konsument gelockt um Jahr für Jahr mehr Geld für Geschenke auszugeben. Manch einer fühlt sich gar genötigt, einen Kredit aufzunehmen, um im Rennen um das beste Weihnachtsgeschenk nicht abgehängt zu werden.

Welch absurde Ausmaße der Kaufrausch mittlerweile angenommen hat, verdeutlicht ein Vorfall in den USA. Bei der Verkaufseröffnung am sogenannten Black Friday griff eine Frau beherzt zum Pfefferspray, um sich gegenüber anderen Kunden im Kampf um die besten Sonderangebote durchzusetzen. 20 Personen wurden dabei verletzt, während sich die dreifache Mutter eine X-Box 360 Konsole erkämpfte. Sieht so ein Fest der Liebe aus?
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Fazit zur Warrior-Diät

Vor einigen Wochen berichtete ich über mein Experiment mit der Warrior-Diät. Inzwischen kann ich als persönliches Fazit ziehen, dass diese Form der Ernährung für mich ungeeignet ist. Dennoch habe ich einige interessante Impulse mitgenommen.

Wie sah ein Tag für mich während dieser Diät aus? Ich begann den Tag wie gewohnt mit einer Banane und einem Whey-Protein Shake. Das ist ein vergleichsweise üppiges Frühstück auf der Warrior-Diät, aber ohne den Shake am Morgen wäre ich umöglich auf eine ausreichende Eiweißmenge gekommen. Im Laufe des Vormittags gab es dann meist eine Handvoll gemischter Nüsse und Cranberries. Gegen Mittag beispielsweise ein kleiner Apfel, eine halbe Paprika, ein Stück Möhre und etwas Hüttenkäse. Nachmittags wieder ein paar Beeren und Nüsse. Am Abend dann schließlich das große Mahl:

  • Ein großer Salat bestehend aus einem halben Kopf Eisbergsalat, einer Paprika, einer halben Zwiebel, einer Möhre in Scheiben, Radieschen, Schinken, Schafskäse, und Pinienkernen. Dazu ein Dressing aus Balsamico-Essig und Olivenöl.
  • Ein Hauptgang aus 300 bis 400 Gramm Fleisch oder Geflügel mit gekochtem oder gebratenem Gemüse.
  • Eine kleine Portion Nudeln, etwa 80 Gramm
  • Wenn noch Appetit da war, ein Joghurt mit Blaubeeren

An Trainingstagen gab es zwischen dem Training und Abendmahlzeit noch den obligatorischen Post-Workout Shake mit Whey-Protein, Ovomaltine und Traubenzucker.
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Die Morgenroutine – für einen strukturierten Start in den Tag

WeckerDas Befolgen einer indiviuellen Morgenroutine ist eine der häufigsten Empfehlungen, die man zum Thema Produktivität bekommt. Leo Babauta, Autor des äußerst lesenswerten Blogs ZenHabits ist beispielsweise ein Befürworter solcher Routinen. Auch der deutsche Blogger Soeren Eisenschmidt hat kürzlich in einem eindrucksvollen Artikel seinen enorm strukturierten Arbeitstag vorgestellt, der auch eine klar definierte Morgenroutine beinhaltet.

Grundsätzlich ziehe ich Flexibilität einem starren Regelwerk vor, doch glaube ich, dass ein strukturierter Start in den Tag sehr hilfreich für die bewusste Lebensgestaltung sein kann.

Wie einige Leser vielleicht wissen, verlebe ich derzeit die letzten Tage meiner zweimonatigen Elternzeit. Mangels Arbeitsalltag habe ich diese Wochen eher unstrukturiert zugebracht. Der Wiedereinstieg ins Berufsleben scheint ein guter Zeitpunkt zu sein, eine auf meine Bedürfnisse abgestimmte Morgenroutine zu etablieren. Dazu habe ich mir den folgenden Ablauf zurecht gelegt:
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Die Warrior-Diät und Paleo Lifestyle

Leser meines früheren Blogs Eisenfresser-Online erinnern sich vielleicht, dass ich hin und wieder mit verschiedenen Ernährungsansätzen experimentiere. War ich der Meinung, zuviel Fett am Körper zu tragen, so habe ich meist einige Wochen lang eine typische Bodybuilder-Diät mit Hühnerbrust, Reis und Ananas verfolgt. Damit bin ich immer zu einer sehr guten Definition gelangt, die annähernd einem Wettkampfbodybuilder entsprach. Eine zeitlang habe ich auch mit Low-Carb Diäten experimentiert, war aber mit dem Ergebnis weniger zufrieden.

Vor etwa einem Jahr bin ich dann erstmals auf die sogenannte Warrior-Diät aufmerksam geworden, wie sie von Ori Hofmekler im gleichnamigen Buch vorgestellt wird. Hofmekler untersucht die Essgewohnheiten unserer nomadischen Vor-Vorfahren und alter Kulturen wie den Römern und Griechen und formuliert daraus seine eigene Ernährungsphilosophie. Diese ist in vielen Punkten grundätzlich anders, als die typischen Diätansätze von Bodybuildern und Kraftsportlern.

Das wohl radikalste und zugleich zentrales Element von Hofmeklers Ernährungsansatz ist der Umstand, dass es in der Warrior Diät nur noch EINE tägliche Mahlzeit gibt. Bodybuilder, die sonst zwischen fünf und sieben Mahlzeiten täglich zu sich nehmen, dürfte diese Praxis ziemlich schockieren. Laut Hofmekler entspricht diese Vorgehensweise aber genau der Ernährung unserer nomadischen Urahnen, die den Tag mit der Jagd und dem Sammeln von Früchten und Nüssen verbrachten und sich abends zu einem großen Festmahl niederließen. Auch römische Legionäre sollen einen ähnlichen Ernährungsstil verfolgt haben.

Nun ist es bei der Warrior Diät keineswegs so, dass den Tag über gar nichts gegessen werden soll. Kleine Snacks sind erlaubt beziehungsweise sogar ausdrücklich empfohlen, diese bestehen typischerweise aus rohem Gemüse, Beeren, Obst und Nüssen und gegebenenfalls etwas Fleisch. Die Kalorienbillanz am Tag sollte jedoch deutlich im negativen Bereich liegen. Das abendliche Mahl dagegen sollte bis zur völligen Sättigung führen. Laut Hofmekler setzt diese Mahlzeit aufgrund der hohen Kalorienmenge einen starken anabolen Reiz.
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Easytone und die Utopie vom Knackarsch

Mit Erstaunen habe ich kürzlich in einem Artikel bei der Welt von Entschädigungsforderungen gelesen, die amerikanische Konsumenten gegen die Sportschuhmarke Reebok geltend machen. Was war da passiert? Der Hersteller hatte damit geworben, dass das bloße Tragen eines Wunderschuhes namens Easytone die Gesäßmuskeln straffer machen solle. Und zwar um bis zu 28 Prozent. Dazu die Oberschenkel um 11 Prozent.

Inzwischen haben die Käufer gemerkt, dass dies scheinbar nicht funktioniert und fordern ihr Geld zurück. Bis zu 50 Dollar soll ein US-Kunde vom Hersteller erstattet bekommen.
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Grundübungen im Kraftsport: Der Sinn für das Wesentliche

In den letzten Jahren habe ich viel darüber gelernt, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Tag für Tag prasseln tausend Dinge auf uns ein: Mails wollen gelesen werden, Nachrichten verfolgt und Telefonate geführt werden. Die eigenen Wünsche müssen mit Anforderungen und Erwartungen unserer Mitmenschen in Einklang gebracht werden. Wem es hier nicht gelingt, das Wichtige vom Nebensächlichen zu trennen, der verzettelt sich zwangsläufig in Nichtigkeiten. Eine klare Vorstellung davon, was einem wirklich wichtig ist im Leben hilft, den Blick für das Wesentliche zu schärfen.

Auch im Kraftsport halte ich es für wichtig, seine Ziele vor Augen zu haben und den Sinn für das Wesentliche zu erhalten. Die meisten Leute, die Krafttraining betreiben, verfolgen damit eine ganze Reihe von Absichten:

  • stärker werden
  • Muskelmasse aufbauen
  • fit im Alltag sein
  • definierte Muskeln
  • ein harmonischer Körper
  • etc.

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