40 Dinge, die ich in 40 Jahren gelernt habe

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Kürzlich war es wieder soweit: Ich hatte Geburtstag, und zwar einen Runden. Auch wenn es im Grunde völlig unerheblich ist, fühlt es sich ja doch wie Meilenstein, wenn die erste Ziffer plötzlich eine 4 ist.

Da ich das Leben als fortwährenden Lernprozess betrachte, möchte ich hier einige große und kleine Dinge zusammentragen, die ich bisher gelernt habe.

1. Eile lohnt sich nicht. Langsam kommt man oft besser ans Ziel.
2. Egal wie stark man wird, schwere Gewichte sind niemals leicht.
3. Viele Dinge kann der Kopf nicht rational entscheiden. Der Bauch hat meistens Recht.
4. Eine Aufgabe nimmt so viel Zeit in Anspruch, wie man ihr einräumt (Parkinson’s Law).
5. Der Arbeitsspeicher eines Computers ist nicht ausreichend.
6. Langeweile ist eine Erfindung einfallsloser Leute.
7. Ein Menschenleben ist im Universum nur ein winziger Augenblick. Die meisten Menschen nehmen sich und ihre Probleme zu wichtig.
8. Man bekommt nichts geschenkt, außer von guten Freunden.
9. Die Gesundheit ist unser wichtigstes Gut.
10. Gier ist ein schlechter Ratgeber.
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Gelassenheit

GelassenheitBei meiner alljährlichen Zielplanung lege ich zusätzlich zu den konkreten Zielen immer ein Gesamtthema fest, dem ich im jeweiligen Jahr besondere Aufmerksamkeit schenken möchte.

So war 2012 für mich das Jahr des Sparens. Bei der Umsetzung dieses Themas war ich sehr erfolgreich, wie ich auch an einigen konkreten, damit verbundenen Zielen erkennen konnte. Für 2013 habe ich für mich Gelassenheit als Thema des Jahres ausgerufen.

Mir ist bewusst, dass ich oft nicht so ruhig und besonnen handele, wie ich es mir wünsche. Insbesondere im letzten Jahr habe ich mich oft von der Hektik des Lebens treiben lassen. Das möchte ich gerne ändern.
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Jetzt werde ich ungemütlich

GemütlichkeitAuf zenhabits gab es diese Woche wieder einen sehr lesenswerten Artikel: Unter dem Titel Discomfort Zone: How to Master the Universe schreibt Leo Babauta über das Ertragen von Unbequemlichkeit. Er begrüße Ungemütlichkeit oder Unbehagen geradezu, weil sich dies als herausragende Fähigkeit bei der Verwandlung seines Lebens erwiesen habe. Babauta weiß wovon er spricht: Noch vor einigen Jahren war er ein übergewichtiger, verschuldeter Kettenraucher mit einem chaotischen Leben. Inzwischen ist er mit seinem Blog ein Vorbild für tausende von Lesern, die ein erfolgreicheres und zufriedeneres Leben führen wollen. Nebenbei hat er seinen Körper in Top Form gebracht.

Weil er unbequeme Dinge früher stets gemieden hat, so Babauta, habe er für sich ein extrem ungemütliches Leben geschaffen. Indem er lernte, ein kleines Unbehagen geradezu zu begrüßen, habe er die Fähigkeit erlangt, nahezu alles in seinem Leben zu verändern.
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Besser leben mit Pareto: Die 80/20 Regel

Pareto VerteilungMit wenig Aufwand viel erreichen, wer möchte das nicht?

In meinem Artikel zu Grundübungen hatte ich erläutert, dass ich Erfolg beim Kraftsport im wesentlichen auf einige wenige unverzichtbare Übungen zurückführe. Alle weiteren Trainingsaktivitäten sind mehr oder weniger sinnvolles Beiwerk. Einzelne Ergänzungsübungen mögen wichtig sein, um gezielt spezifische Schwachstellen anzugreifen, aber zum Gesamterfolg tragen sie nur einen kleinen Anteil bei.

Dieses Phänomen ist ein typisches Beispiel für das sogenannte Pareto-Prinzip, auch bekannt als 80/20 Regel. Der italienische Wissenschaftler Vilfredo Pareto stellte Ende des 19. Jahrhunderts fest, dass ein großer Teil des Einkommens sich auf eine kleine Zahl reicher Leute verteilt.
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SMART-Ziele formulieren für planbaren Erfolg

Smart-ZielEin Jahr ist wieder vorüber, und wie ich bereits Ende 2011 hier schrieb halte ich den Jahreswechsel für einen idealen Zeitpunkt, um sich neue Ziele zu stecken.

Für die Auswahl und Formulierung persönlicher Ziele gibt es einige Kriterien, die das erfolgreiche Erreichen dieser Ziele wesentlich wahrscheinlicher machen. Üblicherweise fährt man gut damit, sogenannte SMART-Ziele zu formulieren.

Was sind SMART-Ziele?

Der Begriff der SMART-Goals stammt aus dem Projektmanagement. Die fünf Buchstaben stehen dabei für die verschiedenen Kriterien, die ein SMART-Ziel erfüllen sollte:
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Kraftsport als Meditation

Kraftsport MeditationNur der Augenblick zählt. Das Eisen und ich. Ich wickele meine Hand um das spröde Material. Spüre die rauhe Oberfläche der Hantelstange in meinen Handflächen. Ein-, zweimal drehe ich die Stange in der Ablage, um die beste Position zu ertasten. Dann greife ich zu, als wollte ich den Stahl zerdrücken.

Ich blende jeden überflüssigen Gedanken aus – Konzentration auf das Wesentliche. Spüre, wie mein Brustkorb sich mit jedem Atemzug hebt und senkt. Ich ziehe die Schulterblätter zusammen und drücke sie mit den Beinen in die Bank. Die Füße, Gesäß und die beiden Schulterblättern bilden ein unverrückbares Fundament, sind der einzige Kontakt zum Untergrund. Dazwischen herrscht Spannung, wie in der Sehne eines Bogens. Noch einmal festige ich den Griff meiner Hand. Zerdrücken.
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Positive Gewohnheiten etablieren mit Lift

Anfang des Jahres schrieb ich hier schon einmal etwas zum Thema gute Gewohnheiten. Das Erlernen neuer Gewohnheiten ist vor allem am Anfang eine Frage der Disziplin. Man muss eine Tätigkeit so oft ausführen, dass sie irgendwann zur Selbstverständlichkeit wird. Heute möchte ich über ein Werkzeug schreiben, das dabei eine große Hilfe sein könnte.

Eine Zeitlang habe ich Tätigkeiten, die ich zur Gewohnheit machen wollte, in einer Excel-Tabelle nachgehalten. Jeden Abend setzte ich mich einige Minuten an den Rechner und trug ein, welche meiner Gewohnheiten ich nachgekommen bin, und wo ich nachlässig war. Das System war nicht schlecht, aber es brachte auch einen gewissen, eher lästigen Aufwand mit sich.
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Barfußschuhe – Gehen wie ein Neandertaler

Barfußschuhe Sole RunnerIn meinem Artikel Warrior-Diät und Paleo Lifestyle hatte ich ja bereits erwähnt, dass mir der Gedanke eines »artgerechten« Lebensstils für Menschen sehr gefällt.

Der menschliche Körper ist durch einen langen Prozess der Evolution zu einer perfekten Maschine geworden. Perfekt, wenn er so eingesetzt wird, wie es mehrere Millionen Jahre lang der Normalfall war. Viele Errungenschaften unserer Zivilisation jedoch stehen in krassem Gegensatz zum ursprünglichen Design der Maschine Mensch.

Da ich eine etwas eigenwillige, vorderfußlastige Gangart besitze, habe ich mich seit jeher schwer damit getan, bequeme Schuhe zu finden. Als ich mich dieses Jahr näher mit der Paleo-Bewegung beschäftigte, wurde mir dann auch schnell klar: Schuhe, wie sie hierzulande typischerweise getragen werden, sind für den Menschen an und für sich etwas völlig unnatürliches.
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CrossFit macht Kraftsport massentauglich

Man muss den Tatsachen ins Auge sehen: Kraftsport im klassischen Sinne ist einfach nicht massentauglich.

Meine Begeisterung für das Powerlifting kann kaum ein Normalbürger nachvollziehen und das sehr anspruchsvolle Olympische Gewichtheben ist noch schwerer zu verkaufen. Strongman Wettkämpfe sind zwar spektakulär und werden gerne angeschaut, aber so einen Sport aktiv zu betreiben scheitert neben den körperlichen Grundvoraussetzungen der meisten Menschen auch an den Trainingsmöglichkeiten für die ausgefallenen Disziplinen.

Seit einiger Zeit bereits verfolge ich die CrossFit-Bewegung, der es erstmals gelingen könnte, echten Kraftsport zu einem Massenphänomen zu machen.
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Das Spiel des Lebens

Vor ein paar Jahren habe ich mich eine Weile mit Online-Rollenspielen wie World Of Warcraft und Herr der Ringe Online beschäftigt. Ich war nie ein Hardcore-Gamer, dennoch habe ich etliche Stunden in die Entwicklung mehrerer Charaktere in diesen virtuellen Welten investiert.

Die Möglichkeit, mit anderen Spielern in epische Schlachten zu ziehen oder mich mit diesen im Kampf zu messen reizte mich. Auch erlag ich der Faszination, meine Spielfigur durch immer neue Fertigkeiten und verbesserte Ausrüstungsgegenstände zum ultimativen Helden auszubilden.

Nicht wenige Spieler solcher Games werden dermaßen durch diese Spielelemente vereinnahmt, dass daraus eine zerstörerische Sucht entsteht. In der Presse gibt es zahlreiche Berichte von Online-Gamern, die ihren Job, ihre Familie oder ihre Gesundheit verloren haben, weil sie sich nicht mehr aus der Spielwelt zurückziehen konnten. Eine extremer Fall, wie so eine Sucht verlaufen kann, ist bei Software Guide zu lesen. Ich selbst bin zum Glück weitgehend immun gegen derartige Suchteffekte und habe mich nach einigen Wochen der Faszination und intensiveren Beschäftigung immer von solchen Spielen abgewandt.
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Veröffentlicht in Lebensgestaltung.