Das Spiel des Lebens

Vor ein paar Jahren habe ich mich eine Weile mit Online-Rollenspielen wie World Of Warcraft und Herr der Ringe Online beschäftigt. Ich war nie ein Hardcore-Gamer, dennoch habe ich etliche Stunden in die Entwicklung mehrerer Charaktere in diesen virtuellen Welten investiert.

Die Möglichkeit, mit anderen Spielern in epische Schlachten zu ziehen oder mich mit diesen im Kampf zu messen reizte mich. Auch erlag ich der Faszination, meine Spielfigur durch immer neue Fertigkeiten und verbesserte Ausrüstungsgegenstände zum ultimativen Helden auszubilden.

Nicht wenige Spieler solcher Games werden dermaßen durch diese Spielelemente vereinnahmt, dass daraus eine zerstörerische Sucht entsteht. In der Presse gibt es zahlreiche Berichte von Online-Gamern, die ihren Job, ihre Familie oder ihre Gesundheit verloren haben, weil sie sich nicht mehr aus der Spielwelt zurückziehen konnten. Eine extremer Fall, wie so eine Sucht verlaufen kann, ist bei Software Guide zu lesen. Ich selbst bin zum Glück weitgehend immun gegen derartige Suchteffekte und habe mich nach einigen Wochen der Faszination und intensiveren Beschäftigung immer von solchen Spielen abgewandt.
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Vom Leben in der Gegenwart

Heute möchte ich über ein Thema schreiben, das mein Lebensgefühl stark beeinflusst hat: Die Konzentration auf die Gegenwart, den jetzigen Moment. Früher habe ich mir viele Sorgen um die Zukunft gemacht: Die Umweltzerstörung, gesellschaftliche Entwicklungen, drohender Krieg, Krankheit im Alter und vieles mehr. Auch habe ich Fehler bedauert, die ich in der Vergangenheit begangen habe. Ich ging davon aus, dass diese Fehler der Grund dafür waren, dass vieles in meinem Leben nicht meiner Wunschvorstellung entsprach. Hätte ich nur schneller studiert, diese oder jene Chance im Leben wahrgenommen, früher angefangen, zu sparen: Ich wäre reich, erfolgreich und ein glücklicherer Mensch.

Irgendwann jedoch kam mir eine Einsicht: Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, und die Zukunft kann niemand vorhersehen. Das einzige, was wir kennen und gleichzeitig beeinflussen können, ist der jetzige Augenblick. Ich mache mir inzwischen kaum noch Sorgen um Dinge, von denen ich nicht wissen kann, ob sie jemals eintreten. Und statt Fehler zu bereuen konzentrierte ich mich einfach darauf, diese nicht zu wiederholen. Ich glaube, dass diese Sichtweise meine Lebenseinstellung sehr positiv verändert hat.
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Gewohnheiten als Schlüssel zum Erfolg

Es ist kein Geheimnis, dass ich ein großer Fan des US-Blogs zenhabits bin. Ein zentrales Thema dieses Blogs ist das Erlernen von positiven Gewohnheiten. Ich glaube, das bewusste Kultivieren bestimmter Gewohnheiten kann eine sehr wichtiges Werkzeug zur dauerhaften Verbesserung der eigenen Lebensumstände sein.

Gewohnheiten gestatten es dem Menschen, sein Leben zu führen, ohne ständig über jeden einzelnen Schritt nachdenken zu müssen. Regelmäßig ausgeführte Routinetätigkeiten werden zum Automatismus, was den nötigen Freiraum schafft, sich größeren Herausforderungen zu widmen. Das morgendliche Anziehen, Frühstücken, der Gang zum Briefkasten, die Fahrt zur Arbeit und zurück nach Hause am Feierabend – all dies sind Gewohnheitshandlungen, für die wir selten viel Gedanken aufbringen.

Für mich ist auch das regelmäßige Krafttraining eine Gewohnheit geworden. Ohne dass ich bewusst den Entschluss fassen muss, nach der Arbeit noch zum Sport zu fahren, ziehe ich regelmäßig mein Programm durch. Diese Selbstverständlichkeit ist vermutlich ein entscheidender Faktor dabei, dass ich auch nach über 20 Jahren noch Woche für Woche an der Hantel trainiere.
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Mehr Bauch statt Kopf

Nein, hier geht es diesmal nicht um das Training der Bauchmuskulatur. Vielmehr möchte ich in diesem Artikel die Vorgehensweise hinterfragen, mit der wir typischerweise schwierige Entscheidungen treffen.

Ich betrachte mich selbst als einen sehr rationalen Menschen und ich denke sehr viel nach. Bei folgenschweren Entscheidungen bin ich meist bemüht, alle Fakten und Konsequenzen im Blick zu haben, um eine fundierte Handlungsgrundlage zu haben. Aber ist diese rationale Art immer der beste Weg, um eine Entscheidung zu treffen? Möglicherweise nicht. Denn neben Verstand und Logik gibt es noch eine weitere Komponente, die uns bei einer Entscheidungsfindung beeinflußt: Die Intuition, oft auch als Bauchgefühl bezeichnet.
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3 Gründe, warum Du rockst

Verfolgt man heutzutage die Nachrichten, so ist man oft geneigt, den Glauben an die Menschheit zu verlieren: Gefährliche Despoten, religiöse Fanatiker, unfähige Präsidenten, Betrüger und Gewaltverbrecher prägen die Berichterstattung.

Gescheiterte Existenzen werden zu Superstars hochstilisiert, um dann zur Belustigung der Massen öffentlich zu Grunde gerichtet zu werden. Ist möglicherweise der Mensch an sich eine fatale Fehlkonstruktion der Schöpfung? Sind wir denn alle nur Lemminge und Parasiten, zu nichts Größerem in der Lage, als den Planeten, auf dem wir leben, zu zerstören?

Wenngleich die Medien ein düsteres Bild der Menschheit zeichnen, so glaube ich weiterhin, dass jedem einzelnen von uns fantastische Fähigkeiten gegeben sind. Jeder Mensch hat Schwächen und Stärken. Im schlimmsten Fall sehen wir nur unsere Schwächen und ignorieren unser Talent. Besser ist es da schon, an seinen Schwachstellen zu arbeiten, um sich zu verbessern. Es kann aber auch gut sein, sich einmal seine persönlichen Stärken ganz bewusst vor Augen zu führen. Denn nur entdeckte Talente können wir auch kultivieren.
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Core-Training für ein bretthartes Zentrum

In diesem Artikel möchte ich auf eine Muskelgruppe eingehen, deren Bedeutung für eine funktionale Kraftentwicklung man gar nicht genug hervorheben kann: Die Stützmuskulatur im Rumpf, gerne auch als Core bezeichnet. Gerade Sportler, die vorwiegend an Maschinen trainieren, weisen bei diesen Muskeln oft erhebliche Mängel auf. Aber selbst wenn man regelmäßig Grundübungen wie Kniebeugen, Kreuzheben oder Überkopfdrücken ausführt, kann ein gezieltes Training der Core-Muskulatur sinnvoll sein.

Eine gut trainierte Stützmuskulatur verbessert allgemein die Körperspannung und damit auch die Haltung. Möglicherweise liegt auch genau hier eine Schwachstelle, deren Beseitigung unerwartet zu neuen Höchstleistungen in den Hauptübungen führt. Im Alltag schützt uns ein starkes Muskelkorsett vor Rückenbeschwerden, Verletzungen und Schmerzen. Es gibt somit gute Gründe, sich dieser Körperpartie intensiver zu widmen.
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Jahreswechsel: Zeit um neue Ziele zu stecken

Gute Vorsätze zum neuen Jahr hat wohl jeder schon mal gefasst. Die meisten von uns haben ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass viele dieser Vorsätze bereits im Januar wieder über Bord geworfen werden.

Das ist schade, denn tatsächlich ist ein Ereignis wie ein Jahreswechsel die perfekte Gelegenheit, die Weichen für ein erfolgreiches Jahr zu stellen. Das lässt sich am besten bewerkstelligen, indem man sich konkrete Ziele für das kommende Jahr setzt. Je klarer diese formuliert sind, desto leichter kann man am Ende des Jahres den eigenen Erfolg beurteilen.
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Weihnachten, der Kaufrausch und das Pfefferspray

Blauer WeihnachtsbaumGeht man diese Tage durch die Straßen, öffnet seinen Briefkasten oder sichtet die E-Mails, so ist es nicht zu übersehen: Weihnachten naht. Als wenn wir es nicht schon längst wüssten, wird von allen Richtungen auf uns eingeredet, welch wichtiges Ereignis bevorsteht und dass wir unbedingt handeln müssen. Das Haus schmücken, Karten schreiben und vor allem: Geschenke kaufen. Viel und günstig. Während die Wirtschaft angeblich am Boden liegt, verbucht der Einzelhandel in der Weihnachtszeit neue Rekorde. Mit immer neuen Sensationen und vermeintlichen Schnäppchen wird der Konsument gelockt um Jahr für Jahr mehr Geld für Geschenke auszugeben. Manch einer fühlt sich gar genötigt, einen Kredit aufzunehmen, um im Rennen um das beste Weihnachtsgeschenk nicht abgehängt zu werden.

Welch absurde Ausmaße der Kaufrausch mittlerweile angenommen hat, verdeutlicht ein Vorfall in den USA. Bei der Verkaufseröffnung am sogenannten Black Friday griff eine Frau beherzt zum Pfefferspray, um sich gegenüber anderen Kunden im Kampf um die besten Sonderangebote durchzusetzen. 20 Personen wurden dabei verletzt, während sich die dreifache Mutter eine X-Box 360 Konsole erkämpfte. Sieht so ein Fest der Liebe aus?
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Fazit zur Warrior-Diät

Vor einigen Wochen berichtete ich über mein Experiment mit der Warrior-Diät. Inzwischen kann ich als persönliches Fazit ziehen, dass diese Form der Ernährung für mich ungeeignet ist. Dennoch habe ich einige interessante Impulse mitgenommen.

Wie sah ein Tag für mich während dieser Diät aus? Ich begann den Tag wie gewohnt mit einer Banane und einem Whey-Protein Shake. Das ist ein vergleichsweise üppiges Frühstück auf der Warrior-Diät, aber ohne den Shake am Morgen wäre ich umöglich auf eine ausreichende Eiweißmenge gekommen. Im Laufe des Vormittags gab es dann meist eine Handvoll gemischter Nüsse und Cranberries. Gegen Mittag beispielsweise ein kleiner Apfel, eine halbe Paprika, ein Stück Möhre und etwas Hüttenkäse. Nachmittags wieder ein paar Beeren und Nüsse. Am Abend dann schließlich das große Mahl:

  • Ein großer Salat bestehend aus einem halben Kopf Eisbergsalat, einer Paprika, einer halben Zwiebel, einer Möhre in Scheiben, Radieschen, Schinken, Schafskäse, und Pinienkernen. Dazu ein Dressing aus Balsamico-Essig und Olivenöl.
  • Ein Hauptgang aus 300 bis 400 Gramm Fleisch oder Geflügel mit gekochtem oder gebratenem Gemüse.
  • Eine kleine Portion Nudeln, etwa 80 Gramm
  • Wenn noch Appetit da war, ein Joghurt mit Blaubeeren

An Trainingstagen gab es zwischen dem Training und Abendmahlzeit noch den obligatorischen Post-Workout Shake mit Whey-Protein, Ovomaltine und Traubenzucker.
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Die Morgenroutine – für einen strukturierten Start in den Tag

WeckerDas Befolgen einer indiviuellen Morgenroutine ist eine der häufigsten Empfehlungen, die man zum Thema Produktivität bekommt. Leo Babauta, Autor des äußerst lesenswerten Blogs ZenHabits ist beispielsweise ein Befürworter solcher Routinen. Auch der deutsche Blogger Soeren Eisenschmidt hat kürzlich in einem eindrucksvollen Artikel seinen enorm strukturierten Arbeitstag vorgestellt, der auch eine klar definierte Morgenroutine beinhaltet.

Grundsätzlich ziehe ich Flexibilität einem starren Regelwerk vor, doch glaube ich, dass ein strukturierter Start in den Tag sehr hilfreich für die bewusste Lebensgestaltung sein kann.

Wie einige Leser vielleicht wissen, verlebe ich derzeit die letzten Tage meiner zweimonatigen Elternzeit. Mangels Arbeitsalltag habe ich diese Wochen eher unstrukturiert zugebracht. Der Wiedereinstieg ins Berufsleben scheint ein guter Zeitpunkt zu sein, eine auf meine Bedürfnisse abgestimmte Morgenroutine zu etablieren. Dazu habe ich mir den folgenden Ablauf zurecht gelegt:
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